Unsere Geschichte

Die Geschichte vom Pilgern

Bewegung macht den Kopf freier und hilft uns, „in uns zu gehen“. Pilgern ist nicht nur ein Modetrend, sondern kommt einem Bedürfnis nach Sinnsuche und spiritueller 

Erfahrung entgegen. Pilgern hat eine lange christliche Tradition. Es verbindet uns auch mit anderen Religionen. Die „Reise nach innen“ kann empfänglicher machen für die Wunder der Schöpfung und den liebenden Urgrund des Lebens, den wir Gott nennen. Im schönsten Fall wird sie zu einem „Beten mit den Füßen“ werden. Der Wilheringer Weg verbindet das Stift Wilhering mit seiner ehemaligen Tochtergründung, dem Stift Hohenfurth in Südböhmen, und mit allen Kirchen des Wilheringer Seelsorgeraums. Dieses grenzüberschreitende Pilgern lädt uns ein, verbunden mit der Schönheit der Mühlviertler Landschaft, neue Wege miteinander und zueinander zu gehen. Begleitet werden Sie auf diesem Weg durch Impulse aus der zisterziensischen Spiritualität. Die Basis dafür legen der hl. Benedikt von Nursia (ca. 480–547 n.Chr.), der Gründer des benediktinischen Mönchtums, und der hl. Bernhard von Clairvaux (um 1090–1153 n.Chr.), der wichtigste Vertreter am Beginn der zisterziensischen Reformbewegung. Fünfzehn „Gs“ – von „Gesegnet“ bis „Gewandelt“ – erwarten Sie auf dem Weg. Wir laden ein, sich dabei ein individuelles Programm, sowohl was die Wegetappen als auch was die Auswahl der Impulse und Fragen anlangt, zusammenzustellen. Eine besondere Einmaligkeit des Wilheringer Weges ist die Möglichkeit, sich in einzelnen Pfarrhöfen ein Bett in einem Pilgerzimmer zu mieten. Gerne können Sie dabei auch die geistlichen Angebote der jeweiligen Pfarrgemeinden bzw. Klöster wahrnehmen. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihren Pilgerweg zwischen Donau und Moldau! Der Segen Gottes, der in Jesus Christus unser Wegbegleiter geworden ist, möge Sie auf Ihrem Wilheringer Weg begleiten! 

 

Abt Reinhold Dessl OCis