Wegbegleiter:innen

Pilgerwegweiser:innen

- begleiten Menschen auf ihrer Suche nach sich selbst und Gott

 

Das Pilgern gewinnt in Zeiten wachsender Hektik und seelischer Belastung zunehmend an Bedeutung. 

Dabei ist bei immer mehr Pilger:innen der Wunsch vorhanden, mit Pilgerbegleiter:innen unterwegs zu sein. Sie suchen eine Gemeinschaft, um auf diesem Abenteuer mit sich selbst in der Fremde nicht ganz allein zu sein. Sie wählen den Rückzug aus dem Alltag, um innezuhalten, und nehmen Unterstützung auf diesen neuen, ungewohnten Wegen in Anspruch.

Für den Wilheringer Pilgerweg gibt es dazu speziell ausgebildete Wegweiser:innen. 

Diese geben den Pilger:innen Struktur und Impulse zur ganzheitlichen Wegerfahrung und Gottbegegnung.

 

Pilgerwegweiser:innen sind Wegweiser:innen Sie weisen weiter, kennen den Weg sowie viele Kraftplätze, heilbringende Orte und Schätze der Natur und Kultur. Mit ihren Impulsen weisen sie zudem auf die inneren Wege hin. Sie ermutigen dazu, die Augen für die Kostbarkeiten am Wegrand zu öffnen, und helfen dabei, Quellen aufzuspüren, aus denen man für das Alltags- und Berufsleben schöpfen kann.

 

Pilgerwegweiser:innen sind Anbieter:innen Sie bieten Möglichkeiten der Orientierung auf dem Pilgerweg sowie auf dem Lebensweg an. Sie stellen einen Bezugsrahmen her zwischen Orten und Worten, Orten und Sinneseindrücken, Orten und Erfahrungen sowie Orten und Wandlungsmöglichkeiten. Sie wirken ansteckend für ein bewusstes Leben in Fülle. 

Dieses „Anstecken“ hilft dabei, sich vom Alten, Gewohnten, Erstarrten und Leblosen loszureißen, um sich zu verändern. Veränderung bedeutet Wandlung und Entwicklung, um immer mehr die Person zu werden, als die Gott mich gemeint hat. Eine solche spirituelle Erfahrung – in der das Herz weit wird, sich wandelt und heilt – bedarf einer Deutung.

 

Pilgerwegweiser:innen sind Begleiter:innen Sie begleiten bei den Überlegungen: Was brauche ich? Was trage ich? Was schleppe ich mit mir herum? Welchen Ballast werfe ich ab? Was ertrage ich? Mit wie wenig komme ich aus und was brauche ich überhaupt für ein gutes Leben?

Christine Dittlbacher, MAS